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Hier findet ihr zukünftig Presseartikel über den Bunte Platte e.V., oder in denen er und seine Arbeit erwähnt werden, sowie unsere Pressemitteilungen. Diese Schriften stehen frei zur Verfügung, dürfen jedoch nur in wahrheitsgetreuen Zusammenhängen jederzeit benutzt werden. Viel Spaß beim lesen.

http://www.tylanei.de/bunteplatte vom 18.10.2010
Homepage des Bunte Platte e.V.

"Pressemitteilung

Bunte Platte e.V. beendet zum 31.12.2010 Freiraumprojekt „AJZ Bunte Platte" in Grünau


Das AJZ Bunte Platte wird zum Jahresende 2010 schließen. Die InitiatorInnen und BetreiberInnen des selbstorganisierten Projektes haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Schließlich ging es dem Verein Bunte Platte mit der Eröffnung am 1.8.2009 darum, ein alternatives Jugend- und Kulturzentrum, ein Zentrum für demokratische Kultur, zu schaffen.
Nach über einem Jahr des Betreibens des AJZ Bunte Platte ist jedoch die Erkenntnis gereift, dass die Arbeit und damit das Aufrechterhalten des AJZ in der Pfaffensteinstraße für uns unmöglich geworden ist.
Ein kurzer Rückblick: Die bis November 2007 genutzten Räumlichkeiten nahe des Kulkwitzer Sees waren vom Vermieter gekündigt worden, da das Haus mehrfach Zielscheibe neonazistischer Angriffe geworden war. Mit hohem Krafteinsatz wurde nach einer neuen Räumlichkeit gesucht. Dabei mussten jedoch mehrere Rückschläge in Kauf genommen werden. Im Februar 2009 entschied der Stadtrat zu Leipzig den städtischen Jugendtreff Olympic zu schließen und die Räumlichkeit in die Hände des Bunte Platte e.V. zu geben. Rückblickend ist die Erkenntnis gereift, dass das Angebot der Stadt Leipzig viel zu spät kam. Ohne einen festen Ort, der Möglichkeiten zur selbstbestimmten Gestaltung von Angeboten und für soziale Zusammenkünfte bot, wurde die Gruppe brüchig. Für viele bestand kein Sinn mehr in Grünau wohnen zu bleiben.
Nichts desto trotz nahmen die verbliebenen AkteurInnen das Angebot der Stadt, die Räumlichkeiten des alten „Olympic" zu nutzen, gern an.
Im ersten halben Jahr zahlte der Bunte Platte e.V. die monatliche Miete in Höhe von über 1000€ selbständig. Dies führte den Verein schnell an den Rand seiner finanziellen Möglichkeiten. Darüber hinaus stellte sich schnell heraus, dass das ehrenamtliche
Betreiben des AJZ die Kräfte der wenigen Aktiven übersteigt.
Aus den vielen Jugendlichen, die sich in der Bunten Platte engagier(t)en wurden seit dem Verlust des Objektes am See junge Erwachsene, die berufstätig sind und teilweise Familien gegründet haben. Individuelle Ressourcen für die sehr anspruchsvolle Arbeit im AJZ waren dadurch weniger vorhanden.
Ohne eine bezahlte Personalstelle, die sich um Öffnungszeiten und tagtäglich anfallende Aufgaben kümmert, ist für uns das Betreiben eines Jugendzentrums nicht möglich. Die Aussichten auf solch eine Stelle waren jedoch von Anfang an sehr schlecht und ein erneuter, zäher politischer Kampf darum hätte trotz zahlreicher UnterstützerInnen erneut Kraft gekostet, die nicht mehr zu bündeln war.
Vor diesem Hintergrund und der schwer erreichbaren Lage des AJZ (am äußersten Rand der Stadt) ist es nicht gelungen, neue Jugendliche in die Arbeit einzubinden und das Angebot eines alternativen Freiraumes, in dem nicht-rechte Jugendliche ihre Freizeit verbringen und selbstbestimmt kreativ gestalten können, ausreichend zu popularisieren.
An alternativen Projekten, wie sie gerade ihre Blütezeit in Leipzig-Plagwitz haben, mangelt es nach wie vor in Grünau. Seit Ende der neunziger Jahre hat sich jedoch in Grünau einiges bewegt. So stehen die Offenen Freizeittreffs allen nicht-rechten Jugendlichen offen und werden auch durch diese genutzt.
Die Idee eines selbstorganisierten Freiraumes für alternative und demokratische (Jugend-) Kultur wird durch die Bunten Platte Aktiven und deren FreundInnen weiterhin nachdrücklich unterstützt. Solche Räume bieten die Möglichkeiten Kritikfähigkeit, Selbstbestimmung und Kreativität auszubilden, jenseits wirtschaftlicher Interessen sowie jenseits politischer Beliebigkeit. Sie sind und bleiben zentrale Möglichkeiten neonazistischen Jugendbewegungen vorzubeugen und stattdessen soziales, antifaschistisches Engagement und gegenseitiges Interesse zu fördern. Das Betreiben solcher Räume benötigt allerdings ausreichend personelle und finanzielle Ressourcen.
Die Schließung des AJZ Bunte Platte ermöglicht uns, unsere knapper gewordene Zeit in andere Projekte zu investieren. Wir werden weiterhin im Stadtteil tätig bleiben. So soll unter anderem auch 2011 wieder zum "Bunte Platte Cup" gegen Rassismus und Diskriminierung gekickt werden. Die Internetpräsenz des Vereins wird weiterhin bestehen bleiben ebenso wie wir neue Aktionen, Events und politische Diskussionen anregen werden.
Engagierte und Interessierte, die mit uns gemeinsam aktiv werden wollen, können uns über Email (die auch auf der Homepage zu finden ist) kontaktieren .
Der Bunte Platte e.V. dankt last but not least allen, die sich in den vergangenen Jahren für das Projekt Alternatives Jugendzentrum eingesetzt haben. Wir wissen, dass wir mit unserer Entscheidung auch Enttäuschung auslösen. Wir sind als Gruppe und Bunte Platte e.V. weiterhin ansprechbar, stehen für individuelle Gespräche bereit und benötigen bei der fortlaufenden Tätigkeit auch weiterhin Unterstützung.

Marcus Freimann
Vorsitzender des Bunte Platte e.V."
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http://www.l-iz.de vom 19.10.2010
Leipziger Internetzeitung

"Schleichendes Ende eines Freiraumprojekts: AJZ Bunte Platte schließt zum Jahreswechsel seine Pforten

Jetzt ist offiziell, was sich schon seit Monaten abgezeichnet hatte: Das AJZ Bunte Platte wird zum Jahresende 2010 seine Türen für immer schließen. Initiatoren und Unterstützer sehen sich nicht länger in der Lage, das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum auf ehrenamtlicher Basis zu betreiben.

Ein Blick zurück: Bis Ende 2007 nutzen die Jugendlichen Räumlichkeiten nahe des Kulkwitzer Sees. Nachdem ihr Vermieter dem Trägerverein aufgrund mehrerer Neonazi-Übergriffe den Mietvertrag kündigte, suchten die Initiatoren mit hohem Krafteinsatz nach einer neuen Bleibe.

Doch erst im Februar 2009 entschied der Stadtrat, den Jugendtreff Olympic zu schließen und die Räumlichkeiten an den AJZ Bunte Platte e.V. zu vermieten. "Rückblickend ist die Erkenntnis gereift, dass das Angebot der Stadt Leipzig viel zu spät kam", heißt es beim Trägerverein.

Ohne einen festen Ort, der Möglichkeiten zur selbstbestimmten Gestaltung von Angeboten und für soziale Zusammenkünfte bot, sei die Gruppe brüchig geworden. Viele Bunte-Platte-Anhänger hätten keinen Sinn mehr darin gesehen, länger in Grünau wohnen zu bleiben. Dass die Jugendlichen in den ersten Monaten die Mietkosten von über 1.000 € aus eigener Tasche zu zahlen hatten, habe sie schnell an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten geführt.

Darüber hinaus habe sich schnell herausgestellt, dass das Betreiben eines Jugendclubs auf ehrenamtlicher Basis die Kräfte der verbliebenen Akteure bei weitem übersteigt.

"Ohne eine bezahlte Personalstelle, die sich um Öffnungszeiten und tagtäglich anfallende Aufgaben kümmert, ist für uns das Betreiben eines Jugendzentrums nicht möglich", resignieren die Betreiber. "Die Aussichten auf solch eine Stelle waren jedoch von Anfang an sehr schlecht und ein erneuter, zäher politischer Kampf darum hätte trotz zahlreicher UnterstützerInnen erneut Kraft gekostet, die nicht mehr zu bündeln war."

Jürgen Kasek
Jürgen Kasek
Bündnis 90/Die Grünen

Jürgen Kasek, Grüner Vorstandssprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Leipzig und Stadtbezirksbeirat von Grünau, zeigt sich von der angekündigten Schließung betroffen: "Wir haben versucht die Bunte Platte bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Verein hat gerade in Grünau sehr wertvolle Arbeit geleistet. Dass es jetzt keine Zukunft mehr gibt und damit die alternativen Freizeitangebote für Jugendliche in Grünau weiter ausgedünnt werden, stimmt mich sehr traurig. Hier gilt es die Hintergründe auch aufzuarbeiten und zu hinterfragen, ob eine andere Unterstützung von Seiten der Stadt möglich gewesen wäre, um das Angebot aufrecht zu erhalten."

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der peripheren Lage des Jugendzentrums sei es den Betreibern des Jugendzentrums nicht gelungen, neue Jugendliche in die Arbeit einzubinden und das Angebot eines alternativen Freiraumes, in dem nicht-rechte Jugendliche ihre Freizeit verbringen und selbstbestimmt kreativ gestalten können, ausreichend zu popularisieren.

Die Betreiber kündigen an, auch künftig in Grünau präsent bleiben zu wollen. Der Trägerverein wird weiterhin bestehen. Auch der Bunte-Platte-Cup soll 2011 wieder ausgetragen werden."
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http://www.l-iz.de vom 25.10.2010
Leipziger Internetzeitung

"Jugend- und Sozialetat der Stadt Leipzig 2011: Drei Jugendeinrichtungen droht Schließung - Baff, Halle 5 und Rosenowstraße - weitere sollen folgen?


Den Jugendlichen in Leipzig droht ein Kahlschlag: Seit vergangener Woche kreisen die ersten Zahlen umher, nach welchen der Fördertopf für Jugendprojekte im kommenden Jahr um 720.000 Euro gekürzt werden wird. Zusätzlich plant das Jugendamt die Schließung von zwei eigenen Jugendtreffs.

Auch das alternative Jugendzentrum "Bunte Platte" in Grünau kündigte bereits seine Schließung zum Jahresende an. "Ohne eine bezahlte Personalstelle, die sich um Öffnungszeiten und tagtäglich anfallende Aufgaben kümmert, ist für uns das Betreiben eines Jugendzentrums nicht möglich." schreiben die ehrenamtlichen Akteure auf ihrer Homepage resigniert und haben für 2011 keinen neuen Förderantrag mehr gestellt.

Aus den Stadtratsfraktionen sickerten jetzt konkrete Vorschläge des Jugendamtes zum Umgang mit der massiven Kürzung durch: Demnach sollen laut noch unbestätigten Informationen der L-IZ die Jugendzentren "Halle 5" in Connewitz, "Baff" im Bachviertel und der Treff Rosenowstraße komplett geschlossen werden. Dadurch sollen im kommenden Jahr allein bis zu 240.000 Euro gespart werden - ein Drittel des notwendigen Betrages. "Wenn das so ist, dann müssten also noch weitere sechs Jugendeinrichtungen eingestellt werden, um die Kürzung umzusetzen." befürchtet Oliver Reiner, seines Zeichens Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Freier Träger in der Jugendhilfe (AGFT) auf Anfrage der L-IZ.de am heutigen Tage.

Der Einschnitt um ein Drittel zeigt leider, wie wenig der Landesregierung an Bildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in Sachsen liegt
Der Einschnitt um ein Drittel zeigt leider, wie wenig der Landesregierung an Bildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in Sachsen liegt", bedauert Reiner. "Das ist fachlich absoluter Wahnsinn."
Foto: Daniel Thalheim

"Das wäre verheerend. Einen solchen Abbau an Jugendarbeit hätte es noch nie gegeben. Bisher sind keine fachlichen Kriterien bekannt geworden, die die Auswahl der zur Schließung vorgeschlagenen Angebote rechtfertigen würden." Der vom Stadtrat beschlossene gültige Fachplan Kinder- und Jugendförderung bestätigt den fachlichen Bedarf aller Projekte und sieht deshalb deren Erhalt und die Stabilisierung vor.

"Mit den eventuell betroffenen Vereinen hat bisher niemand gesprochen. So wurde bislang den Vereinen die Möglichkeit genommen, aktiv auf die Situation zu reagieren und gegebenenfalls durch Zusammenlegen mehrerer Angebote eigene Sparvorschläge zu machen." bedauert Reiner die fehlende Kommunikation zur Zeit. Die Jugendarbeiter haben allerdings auch Angst vor weiteren Rasenmäher-Kürzung der Finanzierung ihrer Projekte. "An der Bunten Platte sieht man, dass Jugendarbeit nicht ohne Personal möglich ist. Das ist bei sehr vielen Angeboten bereits viel zu gering." so Reiner weiter, der auch das Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" leitet. "Die AGFT ist deswegen vehement gehen die Kürzungen im Jugendbereich."

Zu den Kürzungen soll es kommen, weil die Stadt Leipzig 200.000 Euro an der Jugendhilfe sparen will, um ihren Haushalt zu entlasten. Auch die beiden kommunalen Treffs sollen nach bisherigen Informationen der Haushaltskonsolidierung geopfert werden. Außerdem plant die Stadt, die Reduzierung der Landesjugendpauschale durch das Land Sachsen direkt an die Träger weiterzugeben. "Der Einschnitt um ein Drittel zeigt leider, wie wenig der Landesregierung an Bildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in Sachsen liegt." bedauert Reiner. "Das ist fachlich absoluter Wahnsinn."

Der Landesjugendhilfeausschuss hat deshalb bei der Landesregierung die Wiederanhebung der Jugendpauschale beantragt. "Wir hoffen, dass auch die Leipziger Landtagsabgeordneten diesen Antrag aktiv unterstützen werden und sich so für die Leipziger Jugendliche einsetzen."
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http://www.l-iz.de vom 25.10.2010
Leipziger Internetzeitung

"Leipzig-Grünau verliert ein Freiraumprojekt: Stadträtin Juliane Nagel zur Schließung des Alternativen Jugendzentrums Bunte Platte


Grünau verliert ein engagiertes Projekt. Jugendliche von der Straße holen, die Freizeit mit ihnen sinnvoll gestalten, ist das Ziel des AJZ Bunte Platte. Auch wenn sich das Projekt nicht finanzieren kann, so bleibt das Engagement erhalten. Und es soll weiter gehen, wie auch immer.

Am 18. Oktober gab der Bunte Platte e.V. offiziell die Schließung des von ihm verwalteten Alternativen Jugendzentrums in der Pfaffensteinstraße 12 bekannt. Mehr als ein Jahr nach Eröffnung des Projektes war es den Jugendlichen unmöglich geworden, das Zentrum weiterzubetreiben. Als Gründe dafür benennen sie mangelnde individuelle Zeitressourcen. Ohne eine bezahlte Stelle sei es zudem unmöglich einen Jugendtreff offen zu halten.

Stadträtin Juliane Nagel (Die Linke, linxxnet), die die Bunte Platte lange Zeit begleitete, erklärt dazu: "Die Schließung des AJZ Bunte Platte ist bedauerlich. Der Anspruch einen selbstverwalteten Freiraum für die freie Entfaltung einer alternativer Jugendkultur zu schaffen, einen Freiraum, in dem kein Platz für
Diskriminierungsdenken ist, war in Grünau richtig platziert. Bereits Ende der 1990er Jahre forderten Jugendliche einen solchen Raum, was ihnen damals allerdings verwehrt blieb."

Juliane Nagel weist aber auch darauf hin, dass die Schließung des AJZ keine Skepsis über Tragfähigkeit und den Sinn gegenüber selbstorganisierten Jugendprojekten entwickelt werden darf. "Vielmehr muss auch vom Jugendamt sorgfältig analysiert werden, was in Sachen Bunte Platte schief gelaufen ist", fordert die junge Stadträtin die Leipziger Stadtverwaltung indirekt auf.

Stadträtin der Linksfraktion: Juliane Nagel.
Stadträtin der Linksfraktion: Juliane Nagel.
Montage: L-IZ, Foto: Linke Leipzig

"Dazu lohnt es sich zurückzublicken", so Nagel weiter. "Im Jahr 2007 mussten die Aktiven der Bunten Platte ihr Domizil in einem ehemaligen Kiosk nahe des Kulkwitzer Sees räumen. Danach begann eine lang währende und zähe Suche nach einem neuen Objekt."

Die junge Stadtabgeordnete der Linke kritisiert: "Hätten die Jugendlichen an dieser Stelle schnellere und unbürokratischere Unterstützung erfahren, wäre die Gruppe vielleicht nicht so brüchig geworden, wie sie es bereits war, als die Stadt Leipzig Mitte 2009 den ehemaligen OFT Olympic in der Pfaffensteinstraße 12 in ihre Hände gab. Eine fast zwei Jahre währende Suche mit wiederholtem Scheitern, zwei Jahre ohne festen Treffpunkt müssen bei einer Jugendgruppe negative Spuren hinterlassen."

Übrig bleibt ein Scherbenhaufen verfehlter Jugend- und Sozialpolitik in der Messestadt, die auch auf Landesebene auf sehr tönernen Füßen zu stehen scheint. Hier wird auch das soziale Engagement vieler Bürger ganz augenscheinlich zunehmend nur noch als vermeidbarer Kostenfaktoren gesehen, ihre Arbeit so anscheinend nicht gewürdigt.

"Das Ende des AJZ Bunte Platte zeigt auch, dass das Betreiben eines selbstverwalteten Zentrums nicht nebenbei zu machen ist. Wie soll eine Gruppe von Jugendlichen - neben Ausbildung, Berufstätigkeit und Privatleben - ein Haus samt inhaltlichen Angeboten betreiben, Fördermittel für Projekte akquirieren, Netzwerkarbeit im Stadtteil machen etc. - Aufgaben, für die andere Träger mehrere Stellen zur Verfügung haben?", hinterfragt Nagel noch einmal kritisch die hiesige Jugendpolitik. "Projekte wie es das AJZ Bunte Platte war, sind in Grünau dringend notwendig. Nicht nur dass der Stadtteil durch Überalterung und zunehmende Verarmung geprägt ist, bleibt er auch ein Hauptaktionsfeld von Neonazis. Vor diesem Hintergrund ist die Schließung des AJZ Bunte Platte besonders dramatisch."

Der Bunte Platte e.V. kündigte in seiner Presseerklärung zur Schließung des AJZ an weiter aktiv zu bleiben. So soll unter anderem auch 2011 wieder zum "Bunte Platte Cup" gegen Rassismus und Diskriminierung gekickt werden. Außerdem würden Aktionen und Veranstaltungen geplant werden. Engagierte und Interessierte, die in diesem Zusammenhang aktiv werden wollen, mögen sich über die Internetseite der Bunten Platte melden."
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